Gehaltsanalyse NHB-Betriebe

Auch Nicht-Herdebuch-Betriebe (NHB-Betriebe) können ihre Milch untersuchen lassen. Die Milchproben werden im Labor mit modernen Analysegeräten untersucht. Dem Kunden werden per A-Post oder – sofern vorhanden – per E-Mail die Ergebnisse zugestellt. Dies geschieht am gleichen Tag, an dem das Labor die Milchproben erhalten hat.

Die Proben der NHB-Betriebe werden auf den Fett-, Eiweiss-, Harnstoff- und Zellzahlgehalt untersucht. Die Milchinhaltsstoffe sind für die Gehaltsbezahlung wichtig. Zudem liefern die Zellzahlen und der Harnstoffgehalt der Milch wichtige Informationen für das Herdenmanagement.

Zellzahlgehalt:

Der Zellzahlgehalt liefert einen Anhaltspunkt über den Gesundheitszustand des Euters. Die Eutergesundheit der Kuh spielt bei der Produktion von qualitativ hochwertiger Milch eine entscheidende Rolle. Euterkrankheiten verursachen jährlich die grössten Verluste in der Milchproduktion.

Harnstoffbestimmung:

Mit Hilfe der Harnstoffbestimmung ist es möglich, Missverhältnisse zwischen Energie und Rohprotein in der Futterration aufzudecken. Diese können sich in verschiedenster Weise nachteilig auf das Betriebsergebnis auswirken.

Beim Harnstoffgehalt sollten die Kühe in drei Laktationsgruppen unterteilt werden. Es wird empfohlen, bei der Interpretation eine gruppenweise Betrachtung vorzunehmen. Bei zu hohem Milchharnstoffgehalt enthält die Ration im Verhältnis zur Energie zu viel Rohprotein. Bei zu tiefem Milchharnstoff verhält es sich umgekehrt. Die Ration enthält im Verhältnis zum Rohprotein zu viel Energie.

Vorteile der Milchgehaltsbestimmung:

  • Dank der Zellzahlbestimmung haben Sie eine bessere Überwachung der Eutergesundheit und damit weniger Tierarztkosten.
  • Mit gesunden Eutern sparen Sie sich hohe Tierarztkosten.
  • Nützliche Informationen über die Fütterung und Versorgung der Kuh steigern Ihre Chance auf ein höheres Milchgeld.

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