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MLP

Daten für die Zuchtwertschätzung und Unterstützung für ihr Herdenmanagement

Mit der Milchleistungsprüfung (MLP) erhält der Herdebuch-Betrieb (HB-Betrieb) monatlich Angaben zur Milchmenge und zu den Milchgehaltswerten seiner Kühe. Als Standard-Dienstleistung werden der Zellzahl- und Harnstoffgehalt (ZZ und HS) der Milch analysiert, sowie ein Ketose-Risikoindex erstellt. Die MLP liefert wertvolle Angaben für das Herdenmanagement.

Folgende Kennzahlen werden im Labor von Suisselab analysiert:

  • Fett- und Eiweissgehalt der Milch
  • Zellzahl: Sie liefert Anhaltspunkte für den Gesundheitszustand des Euters
  • Harnstoff: Mit Hilfe des Harnstoffgehaltes werden Missverhältnisse zwischen Energie und Rohprotein in der Futterration aufgedeckt.

 

Zusätzlich zu diesen Werten wird der Fett-Eiweiss-Quotient berechnet und ausgewiesen. Er dient als Indikator zur Beurteilung der Energieversorgung und sollte zwischen 1 und 1.4 liegen. Genauere Erklärungen zum Fett-Eiweiss-Quotient und dem 6-Felder-Schema finden Sie im Download „Agridea neue Milchleistungsprüfung„, sowie im entsprechenden Erklärvideo. Des Weiteren wird noch die Ketose-Risikoklasse angegeben, welche zum Ende dieser Seite erklärt wird.

Die aktuelle MLP-Jahresauswertungen finden Sie weiter unten. Sie befinden sich jeweils im CHbraunvieh Nr. 2 der Jahresausgabe unter dem Titel „Milchkontrolljahr“.

Am Tag der Milchprobenverarbeitung bei Suisselab werden die Ergebnisse mit den neusten Kennzahlen per A-Post zugestellt. Dabei sind Hinweise zu Leistung, Gehalt, Eutergesundheit und Fruchtbarkeit aufgeführt.

Prüfmethoden MLP

Prüfmethode A4
Erhebung der Milchmenge und die Probenahme bei zwei aufeinanderfolgenden Gemelken (Morgen und Abend).

Prüfmethode AT4
Erhebung der Milchmenge und die Probenahme nur bei einem Gemelk alternierend einmal am Morgen und das nächste Mal am Abend.

Prüfmethode ATM4
Probennahme bei einem Gemelk alternierend am Morgen oder Abend. Die Tagesmilchmenge kann direkt vom Computer übernommen werden. Nur bei anerkannten elektronischen Milchmengenmessgeräten möglich.

Prüfmethode ATM4/7d
Probennahme bei einem Gemelk alternierend am Morgen oder Abend. Die Milchmenge wird aus dem 7-Tagesschnitt der elektronischen Milchmengenmessung berechnet. Möglich bei Robotern und Melkständen.

Prüfmethode AZ4 (Automatischer Tierdatenaustausch ATDA)
Übertragung der Milchmengendaten täglich automatisch an den Zuchtverband(Automatischer Tierdatenaustausch ATDA).
Ein Internetanschluss ist für die Prüfmethode zwingend.
Berechnung des Tagesmittels anhand der Milchmengen der letzten 96 Stunden gemäss ICAR (Internationales Komitee für Leistungsprüfungen in der Tierproduktion).
Probennahme bei einem Gemelk alternierend am Morgen oder Abend.
Weitere Infos können Sie dem Download „Info Automatischer Tierdatenaustausch ATDA“ weiter unten auf dieser Seite entnehmen.
Bei Interesse können Sie sich ausserdem telefonisch unter 041 729 33 11 oder via Mail unter info@braunvieh.ch melden.

Prüfmethode BZ4 (B-Kontrolle mit ATDA)
In Betrieben mit Melkrobotern und ATDA (Prüfmethode AZ4) kann eine B-Kontrolle (Eigenkontrolle) gemacht werden. Neben ATDA ist die Nutzung der App eBGS Pflicht. Die App ersetzt den Papier-Begleitschein, der für die Milchkontrolle verwendet wird. Die Prüfmethode heisst BZ4.

-GG Hottinger M. / Bütler B., Wädenswil ZH-
«Die BZ4-Methode ist effizient und wir sind dadurch sehr flexibel.»

Reglemente

Hier finden Sie die ASR-Reglemente u.a. für die Durchführung von Leistungsprüfungen beim Rind in der Schweiz.

Sämtliche Reglemente und Downloads von Braunvieh Schweiz im Zusammenhang mit der Milchleistungsprüfung sind hier aktuell abgelegt. Ausserdem finden Sie Broschüren zu Leistungspunktberechnungen (LP), Zellzahlbestimmung:

Melden Sie sich jetzt bei der MLP an und verbessern Sie damit Ihr Herdenmanagement!

Anmeldeformular MLP für HB-Betriebe










    Geburtsdatum

    MLP

    Gehaltsanalyse NHB-Betriebe

    Auch Nicht-Herdebuch-Betriebe (NHB-Betriebe) können ihre Milch untersuchen lassen. Die Milchproben werden im Labor mit modernen Analysegeräten untersucht. Dem Kunden werden per A-Post oder – sofern vorhanden – per E-Mail die Ergebnisse zugestellt. Dies geschieht am gleichen Tag, an dem das Labor die Milchproben erhalten hat.

    Die Proben der NHB-Betriebe werden auf den Fett-, Eiweiss-, Harnstoff- und Zellzahlgehalt untersucht. Die Milchinhaltsstoffe sind für die Gehaltsbezahlung wichtig. Zudem liefern die Zellzahlen und der Harnstoffgehalt der Milch wichtige Informationen für das Herdenmanagement.

    -Enea Polti, Olivone TI-
    «Die Gehaltsanalyse auf der Alp ist eine zusätzliche Qualitätskontrolle.»

    Anmeldeformular MLP für NHB-Betriebe










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